Stillen, Pumpen, Zufüttern an der Brust, Fläschchen
Stillen & Milchernährung
Stillen ist nicht rein intuitiv, sondern im sozialen Kontext erlernt. Hier und heute fehlen uns oft die Vorbilder, wie auch stillerfahrene andere Mütter, an die wir uns wenden könnten. Daher sind Stillprobleme in unserer Gesellschaft recht verbreitet und gute Unterstützung nicht selbstverständlich.
Aber auch Mütter, die sich bewusst gegen das Stillen entscheiden oder ihr Kind (zusätzlich) mit der Flasche ernähren, erhalten oft nicht die wünschenswerte Begleitung.
So hat sich die Tätigkeit der Stillberaterin entwickelt.
Ich unterstütze Dich gern:
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bereits in der Schwangerschaft mit Stillvorbereitung
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bei "typischen" Stillproblemen wie zu wenig Milch, Milchstau, wunden Brustwarzen, Schmerzen beim Stillen
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mit Informationen über Ernährung mit Fläschchen und Säuglingsnahrung
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dabei von Brusthütchen oder Milchpumpe loszukommen
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wenn Du ein Baby hast, das unruhig ist und viel weint
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bei Fragen zur Beikosteinführung
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wenn Du wissen möchtest, wie Du Wiederaufnahme der Berufstätigkeit und Stillen vereinbaren kannst
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wenn Du abstillen möchtest (von der Geburt bis zum Kleinkind oder auch nur nachts)
Zur Vorbereitung sende mir bitte das Aufnahmeblatt inklusive Gewichtsdaten (bei Kindern unter 1 Jahr) vorab zu. Ein Protokoll über Stillmahlzeiten oder das Zufüttern ist besonders bei Fragen zur Gewichtsentwicklung hilfreich. Bringe zum Termin bitte deinen Mutterpass, das U-Heft und dein gewohntes Zubehör wie Stillhütchen oder Pre-Nahrung mit, damit wir direkt in die individuelle Stillberatung starten können.
Ich bin online, telefonisch oder in meinem Beratungsraum für dich da. Melde dich für einen Termin, damit wir gemeinsam euren Weg finden.
Ich freue mich darauf, dich und dein Kind in dieser wertvollen Zeit zu unterstützen.

Häufige Fragen zu Stillen & Flaschenernährung
Wie lange sollte ich voll stillen?
Nach aktuellen Empfehlungen sollte in den ersten 6 Monaten ausschließlich gestillt werden und dann mit der Beikosteinführung gern solang Mutter und Kind wollen (nach Deutschen Empfehlungen min. bis zum ersten, nach WHO min. bis zum 2. Geburtstag).
Diese allgemeine Empfehlung berücksichtigt verschiedene Punkte, aber wie bei allem, muss jede Familie hier selbst schauen, was überhaupt leistbar ist und sich noch richtig anfühlt.
Wie oft sollte mein Baby trinken?
Ob Muttermilch oder Pre-Nahrung: Füttere am besten nach Bedarf, also immer dann, wenn dein Baby Hungerzeichen zeigt. Das reguliert deine Milchproduktion optimal und stellt sicher, dass dein Baby satt und zufrieden ist. Für die Vollstillzeit gilt ein Richtwert von etwa 8-12 Mahlzeiten pro Tag (manche Stillpaare brauchen mehr, andere kommen mit weniger zurecht). Das ist aber für viele nicht gestillte Kinder auch eine realistische Orientierung. Die Angaben auf den Säuglingsnahrungs-Verpackungen sind oft zu wenige, zu große Portionen. Du solltest immer das angegebene Mischverhältnis einhalten, aber trotzdem nach Bedarf und eher häufiger und kleinere Portionen füttern. Die getrunkene Menge je Milchmahlzeit darf variieren.
Woran erkenne ich, ob mein Baby genug bekommt?
Achte auf fünf bis sechs nasse Windeln täglich und eine stetige Gewichtszunahme entlang oder parallel zu den Gewichtsperzentilen.
Wenn dein Baby nach den Mahlzeiten entspannt wirkt und gut gedeiht, ist das ein hervorragendes Zeichen für eine gelungene Ernährung.
Soll ich bei Drei-Monats-Koliken abstillen oder die Nahrung wechseln?
Die Ursachen für kolikartige Beschwerden können vielfältig sein. Manche Babys haben "Gebärmutterheimweh". Ihnen hilft oft viel Körpernähe und Begrenzung.
Andere kämpfen tatsächlich mit der Verdauung oder reagieren in seltenen Fällen auf Fremdeiweiße in der Muttermilch. Hier gilt es genau hinzuschauen. Bei erstem kann abhalten hilfreich sein, bei Unverträglichkeiten sind es nicht Lebensmittel, die bei der Mutter zu Blähungen führen, wie früher behauptet, sondern manchmal Eiweiß aus Kuhmilchprodukten, die sie zu sich nimmt, Hühnerei oder Fisch (alles sehr selten). Abstillen ist dann in der Regel aber nicht nötig oder sinnvoll. Eine Auslassdiät der Mutter kann besprochen werden.
Manchmal ist es aber auch die Trinktechnik des Babys, wodurch es zusammen mit der Milch auch Luft schluckt. Verliert es immer wieder den Sog, trinkt sehr unruhig, ist immer wieder Klicken oder Schnalzen zu hören, ist das wahrscheinlich der Grund für die Beschwerden.
In jedem Fall sollte trotzdem weiter nach Bedarf gestillt bzw. gefüttert werden. Fachliche Unterstützung ist sinnvoll, um die genaue Ursache zu ermitteln und nicht nur irgendwelchen Tropfen ins Kind zu geben oder stundenlang im Fliegergriff auf und ab zu wandern, um die Symptome zu lindern.
Kann ich Stillen und Flasche kombinieren?
Ja, die sogenannte Zwiemilch-Ernährung ist möglich. Wir können gemeinsam besprechen, wie du das Stillen und die Flaschenernährung so kombinierst, dass auch Themen wie der Baby-Schlaf und dein Wohlbefinden im Fokus bleiben.
